Der zu untersuchende Bahnübergang am Bahn-km 32,458 der Strecke 6302 Wolkramshausen–Erfurt befindet sich zwischen den Ortschaften Wasser­thaleben und Greußen in der Gemeinde Westgreußen, die zum Kyffhäuser­landkreis in Thüringen gehört. Neben dem regelkonformen Umbau des Bahnüberganges wurden der Neubau eines Betonschalthauses, die Aufweitung des Einmündungsbereiches eines Wirtschaftsweges sowie die damit einhergehende Neuerrichtung einer ca. 10 m hohen Spundwand zum südlich verlaufenden Nebenarm der Schwarzburgschen Helbe notwendig. Dies hatte eine Flächenneuversiegelung sowie den Verlust von flächigem Gehölzaufwuchs zur Folge. Die Eingriffs-/Ausgleichsbilanzierung wurde nach dem Thüringischen Bewertungsmodell erstellt. Betrachtungsraum war dabei die durch die Baumaßnahme direkt beeinträchtigte Fläche einschließlich der Baustelleneinrichtungsflächen. Als das grundlegende Standardverfahren zur Bilanzierung des Eingriffs wurde das Biotopwertverfahren (Zuordnung einer naturschutzfachlichen Bedeutungsstufe) verwendet.


 

Auftraggeber

IVV GmbH, DB Netz AG