Die Gemeinde Weinböhla plant auf einer südlich des Ortszentrums gelegenen Freifläche die Ausweisung eines Allgemeinen Wohngebietes. Durch die geplante Bebauung wird eine Abrundung der dichten Wohnbebauung an der Lessingsstraße mit individuellen Einzelhäusern erreicht, welche einen harmonischen Übergang in die freie Landschaft im Osten ermöglichen. Zur Minderung der Eingriffe in die Vegetation wurden einige der Bestandsbäume zum Erhalt vorgesehen. Weiterhin wird durch grünordnerische Festsetzungen die Durchgrünung des Baugebietes gesichert. Der durch Flächenanspruch verursachte, erhebliche Habitatverlust für geschützte Arten (Zauneidechse, Indikatorarten der Halbtrockenrasen und Magerwiesen/magere Frischwiesen) wird durch eine zeitlich vorgezogene Ausgleichmaßnahme kompensiert und Schäden am Individuenbestand der Zauneidechse durch eine Umsiedlung vermieden.

 

Auftraggeber

Stadtverwaltung Weinböhla