Die Einleitung von Oberflächenwasser aus dem Wasserspeichersystem Lohsa II in die Kleine Spree wird durch ein Monitoring unter gewässerökologischen Aspekten kontrollierend begleitet. Ein wesentlicher Grund dafür ist die größtmögliche Vermeidung von negativen Entwicklungen für die Fließgewässer-Ökosysteme.

Die Aufgabe des Monitorings besteht darin, mögliche Wirkungen von Substanzen im Ausleitwasser während der Einfahr- und Bewirtschaftungsphasen zu erkennen/kontrollieren und ggf. auf sich abzeichnende Schädigungen des Fließgewässerökosystems Kleine Spree /Spree zu reagieren. Vertiefend wurden dazu Kartierungen zu Biotopstrukturen, Vegetation, Vögel, Libellen, Laufkäfer, Makrozoobenthos und Fische durchgeführt.

Neben der Darstellung des Bestands und seiner Entwicklungen wurden weiterhin konkrete Hinweise auf mögliche Optimierungen des Wasserspeichersystems gegeben, um negative Folgewirkungen für die geschützten Lebensräume zu vermeiden oder zumindest abzuschwächen.

Auftraggeber

GfL Planungs- und Ingenieurgesellschaft GmbH Halle

Projektleitung

Wolfgang Hahn, probios