Die zum ehemaligen Rittergut Walda gehörende Parkanlage nördlich von Großenhain wurde durch den Wirbelsturm am 24.05.2010 nahezu vollständig zerstört. Nach der Naturkatastrophe war die Fläche durch abgesetzte Wurzelstümpfe, einzelne verbliebene Solitärbäume mit gravierenden Kronen- und Stammschäden sowie durch aufkommenden Aufwuchs geprägt.

Ziel der Planung war es, die Parkanlage in Anlehnung an den historischen Charakter eines Landschaftsparks in einfachster Weise wiederherzustellen und der Öffentlichkeit wieder zugänglich zu machen. Dabei wurde ein harmonischer Wechsel von lichten Wiesenflächen und geschlossenen Gehölz- und Baumgruppen angestrebt. Eine Festwiese, Wegeverbindungen sowie eine sparsame Möblierung und Beleuchtung wurden angelegt bzw. montiert. Vorgaben des Denkmalschutzes, des Naturschutzes, des Gewässerschutzes sowie der Nutzer waren in Einklang zu bringen.

Auftraggeber

Stadtverwaltung Großenhain